Chronik

Chronik einer erfolgreichen Entwicklung

Unser Unternehmen geht bis in das Jahr 1935 zurück. In diesen Jahrzehnten hat sich viel verändert, aber vieles ist auch unverändert geblieben: Wir sind immer noch ein engagiertes Familienunternehmen, das sich leidenschaftlich für die Landwirte seiner Region einsetzt.

1935

Im Jahre 1935 gründete August Fischer mit seiner Frau Maria eine Holzschuhmacher – Werkstatt am heutigen Betriebssitz im Dammer Osten in der Ortschaft Dümmerlohausen. Dort versorgte er in den Kriegsjahren die Landleute mit Holzschuhen.


 

1938

Immer mit der Landwirtschaft verbunden, kaufte er in der zweiten Hälfte der 30iger Jahre einen 16 PS Lanz Bulldog mit einer Häckselmaschine, um das Futterstroh für die Pferde zu häckseln.

 

1940

Anfang der 40iger Jahre wurde eine Dreschmaschine gekauft, die mit einem 10 PS Deutz Standmotor betrieben wurde.

 

1943

Am 15. September 1943 erwarb August Fischer das Patent des Lohndreschers vom „Reichsverband der Lohndrescher und Lohnpflüger“ für den östlichen Teil der Bezirksbauernschaft Damme.

In den nächsten Jahren vergrößerte er den Betrieb um einen 25 PS Hela Holzgas Schlepper, mit dem wurden Torf, Salz, Zückerrüben und auch Geselligkeiten transportiert ( „Deutschlands Stolz wir fahren mit Holz“ stand auf einem Schild hinter dem Anhänger). Des weiteren wurde ein Bindermäher angeschafft.

Bei allem Schaffen in der Landwirtschaft stellte er nebenbei weiterhin Holzschuhe zum Verkauf her.

Nach Kriegsende wurde der Hela auf Dieselbetrieb umgerüstet und leistete gute Dienste.


 

1954

1954 musste August Fischer den Führerschein der Klasse 2 erwerben, um den neuen 50. PS Deutz fahren zu können, der schon mit einer beachtlichen Geschwindigkeit von 35 Stundenkilometer unterwegs war.

Mitte der 50iger Jahre war es auch, wo im Lohnunternehmen ein 25. PS Lanz-Buldog mit breiten Eisenrädern und angehängter Walze in unserer sehr moorigen Dümmerregion die Wiesen walzte. Es wurde auch ein angehängter Moorpflug gekauft und die etwas höher gelegenen Flächen kultiviert. Eine kleine Werkstatt mit einer angrenzenden Unterstellhalle für die vorhandenen Maschinen wurden gebaut.


 

1960

1960 übernahm Sohn Heinrich Fischer mit seiner Ehefrau Gertrud den elterlichen Betrieb. Um die arbeitsarmen Wintermonaten zu überbrücken arbeitete er als LKW – Fahrer bei einer Spedition.

 

1962

1962 wurde der erste gezogene Mähdrescher ein Claas Junior mit Absackanlage angeschafft.
In den 60iger Jahre begann die Landwirtschaft in der Gemeinde Damme zu blühen. Es wurden intensiv Schweine, Großvieh und auch Geflügelhaltung betrieben. Mit den Landwirten wuchs auch das Lohnunternehmen.

 

1964

die ersten Maschinen der Firma John Deere ein Tractor T 700.
50 PS und ein selbstfahrender Mähdrescher ein MD 95 ( es war ein in Amerikaner gebauter Drescher ) wurden in den Betrieb eingeführt.


 

1965

1965 kamen die ersten Deutschen Selbstfahrermähdrescher von John Deere Typ. MD 630 auf den Markt und wurde auch im Lohnunternehmen eingesetzt. Bis Ende der 60iger wuchs die Mähdrescher Flotte auf fünf Stück an. Es wurden in diesen Jahren eine Maisdrille der Firma John Deere, ein Maishäcksler der Firma Landsberg und ein Maispflücker der Firma Geringhoff angeschafft.
Ein Auszug aus den angebotenen Dienstleistungen zu dieser Zeit:

  • Grasernte: vom mähen über Silieren bis zur Heubergung.
  • Getreideernte: vom Pflügen / Eggen / Säen / Düngen bis zur Ernte
  • Mais: Vom Legen über Mais häckseln / Körnermais und sogar CCM. Eigenbau der ersten regionalen CCM Mühle ( Corn Cop Mix )
  • Gülle: Gülleausbringen mit einem 6 cbm. Güllefass, Kalkstreuen mit Großflächenstreuer
  • Düngen: Kunstdünger Unimog mit Kipptank auf der Pritsche und angebautem Düngerstreuer
  • Moor: Moorpflügen und Stubbenroden


 

1970

1970 musste die Unterstellhalle der Maschinen vergrößert werden. Es wurde ein Abteil angebaut.

 

1972

1972 gehörte das Anschlagen der Maisflächen der Vergangenheit an, ein Steyer 1100 mit Rückfahreinrichtung und Pöttinger Maishäcksler wurde angeschafft.


 

1974

der erste Selbstfahrer Zweireihermaishäcksler der Firma Rivierre Casalis wurde gekauft.

 

1975

Errichtung einer neuen Maschinenhalle hinten auf dem Grundstück. Der vordere Teil der ersten Halle wurde erhöht und zur Werkstatt umfunktioniert und ein weiteres Abteil angebaut.

 

1976

der erste Selbstfahrer Dreireihermaishäcksler mit 246 PS von John Deere und ein 10 cbm Güllewagen wurden erworben.


 

1980

Heinrich Fischer errichtete ein neues Wohnhaus auf dem Firmengrundstück

 

1983

Ein Unimog U 1500 wurde als Gülletransporter umgebaut.
Auf dem Fahrzeug wurde ein 4 cbm montiert und 2 Anhänger mit je 10 cbm dahinter gekoppelt.


 

1988

1988 wurde eine Güllebörse ( N D V ) ins Leben gerufen. Kauf der ersten LKW´s zum Gülle fahren

 

1992

Kauf der Landwirtschaftlichen Fläche hinter dem Firmengrundstück
Umwandlung des Betriebes in eine GmbH mit den Geschäftsführern Heinrich und Rainer Fischer

 

1993

Versetzung der hinteren Halle vom alten auf das neue Grundstück

 

1995

Am 02.03. bestand Rainer Fischer die Prüfung zum Fachagrarwirt

 

1996

Fertigstellung der neuen Werkstatt inclusiv neuem Büro und Sanitärtrakt.
Fuhrpark zu dieser Zeit:

  • 10 LKW´s zum Gülle fahren davon 3 LKW´s im Fernverker mit 80 cbm Workingfloor Aufliegern für den Transport von Geflügelmist in andere Teile Deutschlands
  • 5 John Deere Mähdrescher von 3,65 bis 4,85 m Schnittbreite
  • 5 John Deere Häcksler 3 bis 6 reihig, 3 mit Allrad
  • 6 John Deere Schlepper 85 bis 150 PS Allrad
  • 1 MB Trac 1000
  • 2 Unimog U 1500 und U 900 mit Feldspritze
  • 1 Damann Selbstfahrerspritze auf Basis eines Unimog U 2100
  • 2 John Deere Rundballenpressen
  • 1 Claas Festkammerpresse
  • 3 John Deere Hochdruckpresse
  • 2 Grassilagewickler Autowrab
  • 1 Ladewagen Pöttinger
  • 1 Heuer 8,5 m
  • 1 Schwader 8,0 m
  • 1 Drillmaschinenkombination mit Frontpacker
  • 2 Pflüge mit Packer


 

1998

Bau einer weiteren Maschinenhalle

 

2003

Eine Unterstellhalle für LKW wurde erbaut


 

2005

Der Hof wurde gepflastert

 

2006

Kauf eines Terra Gators zum Einarbeiten der Gülle im bodenschonenden Hundegang und Kauf eines LT Master der Firma Göweil, mit der man Mais in Rundballen presst. Das System ist in der hiesigen Region eine absolute Neuheit

 

2009

Erwerb des zweiten Selbstfahrers zum bodenschonenden Ausbringen von Gülle (Holmer Terra Variant 21m3 600 PS)

 

2010

Anschaffung eines Kröger Hakenliftwagens mit Absetzcontainer zum fahren von Mist


 

2014

Erweiterung der Betriebsfläche um ca. 5000 m² für Hallenneubau.